Projekt Nr. 1 – SPANISCH-ARABISCH

Allgemein ist es ja ratsam, mit einfachen Dingen zu beginnen, wenn man sich Fähigkeiten aneignen möchte. Egal, was das betrifft, sei es eine Sprache, eine Sportart, oder eben das Nähen.

Mein erstes Nähprojekt war gleich ein ganzes Bauchtanz-Kostüm, mit welchem meine Tanzgruppe und ich unseren spanisch-arabischen Sommer verbrachten. Es besteht aus einem Bolero und einem passenden weiten Rock mit Volants – hinzu kamen noch ein Kropfband, ein gekauftes Häkelhüfttuch, ein gekaufter Bauchtanzsschleier und ein gekaufter Netzbody mit Flockdruck.
Entworfen hat das Kostüm eine meiner Mittänzerinnen, und sie hat mir viel viel Arbeit beim Nähen erspart, indem sie vorher schon den Stoff zugeschnitten und mit ihrer Overlock versäubert hatte. Teilweise hatte sie auch schon verschiedene Teile zusammengereiht, sodass ich nur noch die Volants stecken und alles zusammennähen musste.

Spanisch-arabisch1
Da ich im Stecken noch überhaupt nicht firm war, hat meine Mutter mich unterstützt und hat mir auch sonst mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Schlussendlich musste ich nur stundenlang gerade Nähte und ab und zu etwas Zickzack nähen – war aber am Ende, nach meinem ersten Wochenende an der Nähmaschine stolz wie Oscar!

Dank der geraden Nähte und der langen Nähdauer war es ein wirklich dankbares Projekt, um erstmal mit der Nähmaschine warm zu werden, um ein Gefühl für Pedal und Geschwindigkeit zu bekommen, um bis zum Erbrechen das Einfädeln und Spulen zu üben, um zu schauen, wie ich die Nähsache am besten links der Maschine verteile ohne dass sie runterrutscht oder anders stört, und und und.. Spanisch-arabisch2

Verbesserungwürdig: Absolut der Sitz des Kostüms. Der Rock saß gut, aber der Bolero.. naja. Da ich nicht wirklich die typische Bauchtanzoberweite habe, war er mir viel zu weit und wir mussten noch Abnäher einfügen. Auch sind meine Schultern bei weitem nicht so breit, wie der Bolero geschnitten war, also haben wir hier eine Raffung eingefügt. Alles in allem saß er am Ende nicht so wirklich gut, aber das war nicht schlimm, zum Tanzen hat er allemal gereicht.

Der Stoff kam vom Stoffmarkt, genauere Quellenangaben kann ich diesbezüglich leider nicht geben.

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